
Rund 30 Songs, jede Menge kreative Ideen und eine wichtige Erkenntnis: Crowd Hits funktioniert dort, wo es hingehört – mitten unter den Menschen.
Man kann ein neues Konzept planen, entwickeln, testen und immer weiter verbessern. Irgendwann kommt aber der Moment, an dem es raus muss aus der Entwicklungsumgebung und rein ins echte Leben.
Für Crowd Hits war dieser Moment Anfang August im El Sueño de Corocotta in Selaya, Cantabria gekommen.
Die Voraussetzungen waren dabei bewusst unkompliziert: eine kleine Bar, gute Musik, ein DJ-Set mit Klassikern aus den 70ern und 80ern – und zwischendurch Crowd Hits.
Fallback
Fallback
Fallback
Fallback
Aus einer Idee wird ein Song
Über QR-Codes auf den Tischen konnten die Gäste Crowd Hits mit dem eigenen Smartphone öffnen und ihre Songideen eingeben. Thema wählen, Künstler und musikalischen Stil festlegen – und daraus entstand ein komplett neuer Song für diesen Abend.
Keine vorbereitete Playlist und kein gewöhnlicher Musikwunsch: Die Songs entstanden erst auf der Veranstaltung.
Und genau das musste sich zunächst herumsprechen. Einige Gäste hielten die Eingabe anfangs für eine klassische Musikwunsch-Funktion. Sobald das Prinzip verstanden war, änderte sich die Dynamik schnell.
Besonders Gruppen hatten Spaß daran, gemeinsam Ideen zu entwickeln, Styles auszuprobieren und natürlich die individuell generierten Cover anzuschauen.
Am Ende entstanden im Laufe des Abends rund 30 neue Crowd Hits.
Der schönste Moment kommt danach
Spannend war für uns nicht nur, was während der Eingabe passierte.
Immer wieder kam anschließend die Frage:
- „Wo kann ich unseren Song noch einmal hören?“
Oder:
- „Kannst du mir den Song schicken?“
Genau darin steckt ein wichtiger Teil der Crowd-Hits-Idee.
Ein Crowd Hit entsteht für einen bestimmten Moment und wird zunächst dort gehört, wo er entstanden ist: gemeinsam auf dem Event.
Danach darf er zur Erinnerung werden.
Deshalb können Gäste ihre E-Mail-Adresse hinterlassen und ihren persönlichen Crowd Hit nach dem Event erhalten. Auf der Eventseite können außerdem die Songs des Abends noch einmal entdeckt werden.
Nicht die Technik steht im Mittelpunkt
Natürlich steckt hinter Crowd Hits viel Technologie und künstliche Intelligenz. Beim ersten echten Einsatz wurde aber noch einmal deutlich, dass das für das Erlebnis eigentlich zweitrangig ist.
Interessant wird Crowd Hits dann, wenn mehrere Menschen vor einem Smartphone stehen, gemeinsam überlegen, lachen und gespannt darauf warten, was aus ihrer Idee geworden ist.
Und wenn anschließend ein Song durch die Bar läuft, von dem einige Gäste wissen:
- Den haben wir gerade gemacht.
- Genau dort soll Crowd Hits hin.
Nicht Menschen vor einen Bildschirm setzen, sondern Technologie nutzen, um gemeinsame Momente zu schaffen.
Was wir aus Cantabria mitnehmen
Der Abend in Selaya war bewusst ein erster kleiner Praxistest. Gerade deshalb war das Feedback für uns besonders wertvoll.
Die Gäste, die Crowd Hits ausprobiert haben, hatten Spaß damit. Das gemeinsame Erstellen innerhalb von Gruppen funktionierte besonders gut. Cover und Song wurden als zusammengehöriges Erlebnis wahrgenommen. Gleichzeitig haben wir gesehen, an welchen Stellen wir den Einstieg noch einfacher und verständlicher gestalten können.
Auch das Feedback der Veranstalter war durchweg positiv – und bereits während des Abends entstand Interesse daran, Crowd Hits auch bei weiteren Veranstaltungen einzusetzen.
Für uns ist das genau der Sinn solcher ersten Sessions: nicht beweisen, dass schon alles perfekt ist, sondern erleben, wie Menschen das System tatsächlich benutzen.
Als Nächstes: Hamburg
Nach dem ersten Ausflug nach Spanien geht es für Crowd Hits zurück nach Deutschland.
Als Nächstes suchen wir gezielt ausgewählte Bars, Party-Locations, Karaoke-Bars und Veranstaltungen in Hamburg, die Lust haben, Crowd Hits gemeinsam mit uns auszuprobieren und weiterzuentwickeln.
Denn eines hat der erste Abend bereits gezeigt:
Eine Crowd muss nicht nur hören, was gespielt wird. Sie kann selbst Teil davon werden.
Jede Crowd hat ihren Sound.

